Bei einer Tasse Kaffee und Tee, offeriert vom Quartiertreff Hirslanden (Cafeteria-Angebot gegen Bezahlung), gibt Ruth Ruggiero eine kurze Information über die Wasseramseln am Wehrenbach.
Das Niderholz ist einer der grössten Eichenwälder in der Schweiz. Die Spechte erreichen hier eine grosse Dichte. Mit etwas Glück hören wir bettelnde Junge oder warnende Altvögel oder finden eine Höhle. Mitte Mai sind (fast) alle Vögel da.
Auf dem Herbstzug rasten regelmässig verschiedene Limikolen-Arten auf den Schlickflächen und den Inseln im Neeracherried. Auch in den Schilfbeständen dieses bedeutenden Naturschutzgebietes sind öfters interessante Beobachtungen, wie z.B.
Mit den wärmeren Wintern sind überwinternde nordische Gänse in der Schweiz seltener geworden. Die bei uns mittlerweile ganzjährig in grösserer Zahl anwesenden und in zunehmender Zahl brütenden Graugänse stammen ursprünglich aus Gefangenschaft bzw. wurden ausgesetzt und "verfälschen" den Eindruck. Tundrasaatgänse und Blässgänse treten noch sporadisch, meist einzeln oder in kleiner Zahl auf, in unserer Gegend manchmal am Klingnauer Stausee, im Frauenwinkel/Nuoler Ried, oder am Flachsee wo sie sich z.T. den lokalen Grauganstrupps anschliessen. Nachdem in diesem Jahr Mitte Dezember ein Trupp von 14-15 Tundrasaatgänsen im Neeracherried aufgetaucht war und vier davon eine Woche dort Rast machten, wurde ein Individuum der in der Schweiz sehr seltenen Kurzschnabelgans beim Opfiker Glattparkweiher neben dem Fernsehstudio entdeckt - dieses für Gänse sehr ungewöhnliche urbane Kleinhabitat scheint der Gans zu behagen. (Foto Andreas Weiss, Opfikon, 21.12.2025)